„Das Arbeitsklima bei uns ist echt toll“

Der Azubi Marcel Hilgemeyer hat beste Zukunftsaussichten, erklärt er im Interview.
Marcel Gerberding ist einer, auf dem Hoffnung liegt. Hoffnung für die Zukunft. Der 20-Jährige ist Auszubildender zum Berufskraftfahrer im dritten Lehrjahr bei der Spedition Hilgemeyer in Leese. Sie ist Teil der Hotze Unternehmensgruppe.

 

Was verstehst du unter Logistik?

  • Das ist eine Kette von Transport- und Lagerabläufen mit mehreren Partnern oder Lägern.

 

Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung als Berufskraftfahrer?

  • Körperliche Fitness. Geistige Gesundheit und Flexibilität, den Pkw-Führerschein und Fahrerfahrung, Teamfähigkeit, logisches Denken.

 

Wie sieht der Ablauf deiner Ausbildung aus?

  • Die ersten Monate habe ich im Lager verbracht, da es etwas länger gedauert hat, bis ich meinen Lkw-Führerschein erworben hatte. Seit dem fahre ich meinen „eigenen“ Lkw – auch mal mit Anhänger – und beliefere für die Firma Hotze Baustellen beziehungsweise hole Baustoffe von Lieferanten ab. Normalerweise wären während der Ausbildung auch noch mindestens drei Monate Werkstatterfahrung nötig. Die habe ich aber schon in einem vorherigen Praktikum erworben. Ich arbeite im Schichtdienst – also manchmal ab 6 Uhr morgens und manchmal fange ich auch später an und muss dann bis 19 Uhr arbeiten.

 

Worauf kommt es in deiner Ausbildung an?

  • Zuverlässigkeit. Pünktlichkeit. Gute Mitarbeit und gute Noten in der Berufsschule. Freundlichkeit gegenüber Kunden – auch wenn diese schlecht gelaunt sind, die Fähigkeit, kleinere Probleme selbst zu lösen.

 

Wie sehen die Zukunftsperspektiven für dich aus?

  • Wenn ich meine Abschlussprüfung bestehe (ganz egal mit welcher Note) und mir nichts zu Schulden kommen lasse, werde ich auf jeden Fall nach der Ausbildung übernommen. Ich könnte dann noch Weiterbildungen machen und sogar studieren. Das liegt mir aber nicht. Ich sehe meine Zukunft als Fahrer bei Hilgemeyer oder bei der Firma Hotze. Der Kontakt mit Kunden und Kollegen macht mir Spaß und liegt mir.

 

Was bereitet dir während deiner Ausbildung den meisten Spaß?

  • Ich beliefere gern Großbaustellen. Die Mitarbeiter größerer Baufirmen sind häufig netter als Privatkunden und haben mehr Verständnis für die Abläufe der Belieferung. Die regen sich nicht gleich auf, wenn man aufgrund eines Staus zehn Minuten später als angekündigt kommt und helfen auch mal beim Abladen. Da ich gern auch mal „schraube“, repariere ich auch mal Kleinigkeiten an meinem Lkw. Das macht ebenfalls viel Spaß. Und natürlich gefällt mir der Zusammenhalt in unserem Team. Da wird auch mal etwas privat unternommen – natürlich nach der Arbeit. Das Arbeitsklima bei uns ist echt toll.

 

Quelle: Die Harke

 

Ein Ausschnitt über den Berufsalltag als Berufskraftfahrer/-in in der Spedition Hilgemeyer GmbH: